Wollt ihr lieber schon zum Schutz des Liberalismus die Knarre aus dem Sack holen müssen, statt erst gegen die Verrätereien der Sozialdemokratie?
Wann begreifen die AnarchistInnen endlich, dass Moral und Methode nicht dasselbe sind? Dass es revolutionärer ist, links zu wählen und dann den Staat aktiv zu bekämpfen, als Wahlboykott zu propagieren und die Wahlgewinner gar nicht anzugreifen!
Wie bitte? Was soll denn am Wählen revolutionär sein. Revolutionär ist einzig und allein die totale Negation von Staat und Kapitalismus. Darunter gehört auch die Mitbestimmung im Staat. Das hat nichts mit Moral und Methode oder sonstwas zu tun, was laberst du? Das hat mit der Einsicht zu tun, dass jegliche Mitbestimmung im Staat des Kapitals keinerlei Perspektive für die Überwindung der Gesellschaftsformation namens Kapitalismus bietet.
Und noch was: Die Vorstellung man könne den Staat von innen her bekämpfen ist naiv und falsch. Der Staat lässt sich nicht über den Staat abschaffen. Ob ich „links“ oder „rechts“ wähle spielt dabei keine Rolle, da es sich beidesmal um bürgerliche Politik handelt, dh. Politik, die auf den Erhalt des Kapitalismus abzielt und nicht auf dessen Überwindung.
wer wählt bestätigt den staat, die gewählten persönlichkeiten, die herrschenden parteien und schlussendlich auch das wirtschaftliche system, welches von den parlamentariern nicht gewählt wird. es gibt für gewisse politische ansichten auch einfach keine passende partei. zum beispiel gibts keine partei die die rätedemokratie einführen will und die pda mit ihrer stalinistisch-faschistischen vergangenheit finde ich nur zum kotzen.
dazu kommt, dass ich jedem, der geld dafür ausgibt vom „volk“ gewählt zu werden am liebsten eins in die fresse hauen würde. all die machtgeilen wichser(Innen) da draussen haben rein gar nichts mit volksnähe am hut sondern schüren ihre narzisstische politik, indem sie sich selber bereichern.
nochmals zum „volk“: solange die wahlbeteiligung unter 50% liegt und die politikerInnen nur von einem bruchteil dessen gewählt werden sind sie meiner ansicht nach auch nicht demokratisch gewählt.
schlusspunkt:
es kann ja wohl auch nicht wahr sein, dass man soziale gleichheit will, aber nur mit tonnenweise geld auch nur die aussicht auf einen sitz im nationalrat hat…
normalerweise gehoere ich auch zu jenen, die in der enthaltung einer beteiligung bei den wahlen meine ablehnung einer vorgegaukelten demokratie sehe.
doch das ist bei den naechsten wahlen anders!
wir sind glaube ich an einem punkt an dem es richtig gefaehrlich werden kann, die svp staerker werden zu lassen. und, ja es ist manchmal zeit auch realpolitische uerblegungen zu machen. ich moechte meine freunde nicht abgeschoben sehen, nur weil sich ein grossteil der emanzipatorischen linken aus „revolutionaeren“, prinzipiellen gruenden nicht an der wahl beteiligen will! ich will nicht, dass auf kosten auslaendischer genossenInnen stimmen gemacht werden koennen und, dass die svp damit auch noch durchzukommt!
natuerlich kommen wir so einer irgendwie gearteten revolution nicht naeher, doch wir duerfen nicht zulassen dass die schweinebacken nicht nur medial somndern auch politisch das tagesgeschehen manipulieren koennen!
waehlt irgendwas, mir scheissegal!
denn in der enthaltung, sichert ihr ihnen nur einen weiteren sieg zu. und das kann nicht in unserem interesse sein (blabla ueber krise die dafuer schneller uerber uns hereinbricht, will ich nicht hoeren)
Idoten. Jeder der seine Stimme nicht abgegeben hat ist eine Stimme für die SVP und das hat man ja klar gesehen. Nicht wählen gehen heisst rechts wählen
Ja spinnt Ihr denn?
Wollt ihr lieber schon zum Schutz des Liberalismus die Knarre aus dem Sack holen müssen, statt erst gegen die Verrätereien der Sozialdemokratie?
Wann begreifen die AnarchistInnen endlich, dass Moral und Methode nicht dasselbe sind? Dass es revolutionärer ist, links zu wählen und dann den Staat aktiv zu bekämpfen, als Wahlboykott zu propagieren und die Wahlgewinner gar nicht anzugreifen!
Wie bitte? Was soll denn am Wählen revolutionär sein. Revolutionär ist einzig und allein die totale Negation von Staat und Kapitalismus. Darunter gehört auch die Mitbestimmung im Staat. Das hat nichts mit Moral und Methode oder sonstwas zu tun, was laberst du? Das hat mit der Einsicht zu tun, dass jegliche Mitbestimmung im Staat des Kapitals keinerlei Perspektive für die Überwindung der Gesellschaftsformation namens Kapitalismus bietet.
Und noch was: Die Vorstellung man könne den Staat von innen her bekämpfen ist naiv und falsch. Der Staat lässt sich nicht über den Staat abschaffen. Ob ich „links“ oder „rechts“ wähle spielt dabei keine Rolle, da es sich beidesmal um bürgerliche Politik handelt, dh. Politik, die auf den Erhalt des Kapitalismus abzielt und nicht auf dessen Überwindung.
wer wählt bestätigt den staat, die gewählten persönlichkeiten, die herrschenden parteien und schlussendlich auch das wirtschaftliche system, welches von den parlamentariern nicht gewählt wird. es gibt für gewisse politische ansichten auch einfach keine passende partei. zum beispiel gibts keine partei die die rätedemokratie einführen will und die pda mit ihrer stalinistisch-faschistischen vergangenheit finde ich nur zum kotzen.
dazu kommt, dass ich jedem, der geld dafür ausgibt vom „volk“ gewählt zu werden am liebsten eins in die fresse hauen würde. all die machtgeilen wichser(Innen) da draussen haben rein gar nichts mit volksnähe am hut sondern schüren ihre narzisstische politik, indem sie sich selber bereichern.
nochmals zum „volk“: solange die wahlbeteiligung unter 50% liegt und die politikerInnen nur von einem bruchteil dessen gewählt werden sind sie meiner ansicht nach auch nicht demokratisch gewählt.
schlusspunkt:
es kann ja wohl auch nicht wahr sein, dass man soziale gleichheit will, aber nur mit tonnenweise geld auch nur die aussicht auf einen sitz im nationalrat hat…
normalerweise gehoere ich auch zu jenen, die in der enthaltung einer beteiligung bei den wahlen meine ablehnung einer vorgegaukelten demokratie sehe.
doch das ist bei den naechsten wahlen anders!
wir sind glaube ich an einem punkt an dem es richtig gefaehrlich werden kann, die svp staerker werden zu lassen. und, ja es ist manchmal zeit auch realpolitische uerblegungen zu machen. ich moechte meine freunde nicht abgeschoben sehen, nur weil sich ein grossteil der emanzipatorischen linken aus „revolutionaeren“, prinzipiellen gruenden nicht an der wahl beteiligen will! ich will nicht, dass auf kosten auslaendischer genossenInnen stimmen gemacht werden koennen und, dass die svp damit auch noch durchzukommt!
natuerlich kommen wir so einer irgendwie gearteten revolution nicht naeher, doch wir duerfen nicht zulassen dass die schweinebacken nicht nur medial somndern auch politisch das tagesgeschehen manipulieren koennen!
waehlt irgendwas, mir scheissegal!
denn in der enthaltung, sichert ihr ihnen nur einen weiteren sieg zu. und das kann nicht in unserem interesse sein (blabla ueber krise die dafuer schneller uerber uns hereinbricht, will ich nicht hoeren)
Wahlbojkott
Idoten. Jeder der seine Stimme nicht abgegeben hat ist eine Stimme für die SVP und das hat man ja klar gesehen. Nicht wählen gehen heisst rechts wählen